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Heisig & Kollegen Versicherungsmakler GmbH & Co. KG

Seit 2003 beraten wir Kunden bei der Absicherung, Vorsorge und dem Vermögensaufbau. Wir, das sind Sven Küstner, Gerhard Beck und Jochen Heisig.

Weitere Informationen zu unseren Leistungen siehe rechte Menüleiste/Produkte.

 

Seit 2007 unterstützt uns Jörg Stratmann bei Sach- & Gewerbeversicherungen. Gemeinsam mit Frau Büchter und Frau Alexander betreut Herr Stratmann auf Basis einer engen Kooperation viele unsere Kunden per Telefon und Mail aus Essen. Seine Schwerpunkte:

  • Private Sachversicherungen
  • Rechtsschutz & Haftpflicht
  • KfZ & Oldtimer
  • Gewerbeversicherungen
  • Beratung Gewerbeversicherungen gegen Honorar

Der Versicherungsmakler, Angehöriger eines Expertenberufes

Trotz einer langen Historie besitzen die Versicherungsmakler keine eigene Kammer und somit auch kein festgelegtes Berufsbild. Durch das Aufkommen von Finanzvertrieben wie DVAG, MLP, … verloren die Versicherungsmakler in den letzten 30 Jahren zu Unrecht ihren Status als alleiniger unabhängiger Interessensvertreter und später dann auch ihren Ruf als Experten.
Aufgrund der fehlenden eigenen Berufsprofilierung konkretisierte der Bundesgerichtshof im „Sachwalterurteil von 1985“ die Rechten und Pflichten des Versicherungsmaklers. Eine weitere Profilierung und Regulierung des Berufsbildes erfolgte durch die Umsetzung der Vermittlerrichtlinie der Europäischen Kommission im Jahre 2007.

Wissenswertes über den Versicherungsmakler

Definition durch Bundesgerichtshof

Interessensvertreter

Der Bundesgerichtshof (BGH) belegt den Versicherungsmakler mit mehreren Begriffen, die ihn eindeutig der Sphäre des Kunden zuordnen: Interessen- und Abschlussvertreter, Vertrauter und Berater des VN, treuhänderähnlicher Sachwalter. Damit stellt der BGH eine Vergleichbarkeit der Stellung mit den freien Berufen dar.

Tätigkeitsumfang eines Versicherungsmaklers gemäß Bundesgerichtshof

  • Risikoanalyse
  • Vergleich
  • Begründete Empfehlung (Best Advice)
  • Vertragsprüfung
  • Information seiner Mandanten



Unterschied zu anderen Maklerberufen

Anders als der Handels- und Zivilmakler ist der Versicherungsmakler zur Tätigkeit im Sinne eines Dauermandates verpflichtet. Diese Verpflichtung zur Tätigkeit setzt ein mit dem wirksamen Abschluss eines Versicherungsmaklervertrags. Je nach dem Umfang der dem Makler erteilten Vollmacht ist der Makler zumeist darüber hinaus zum Abschluss, Änderung oder gar Kündigung von Versicherungsverträgen verpflichtet.

Unterschied zu Versicherungsvertretern

Unterschied zum Versicherungsvertreter

Im Gegensatz zum Versicherungsvertreter stützt sich die Empfehlung des Versicherungsmaklers auf eine freie Auswahl der am Markt angebotenen Versicherungstarife. Die Wahl des geeigneten Tarifes soll fachgerecht unter dem Prinzip des „Best Advice“ erfolgen. Somit besitzt der Maklerkunde in der Regel bessere, bzw. individuell passendere  Leistungen in den Bedingungen seiner Versicherungsverträge. In vielen Fällen sind die Beiträge zudem noch günstiger.
Der Versicherungsvertreter wird im Gegensatz zum Versicherungsmakler folgende Dinge nicht prüfen, da er die Gegenseite der Vertragspartei vertritt:

  • Passt der Vertrag zu den Wünschen des Kunden?
  • Deckt der Vertrag die tatsächlich vorhandenen Risiken?
  • Welche Ausschlüsse sind im Kleingedruckten?
  • Welche Beschränkungen finden sich im Kleingedruckten?
  • Welche Formulierungen könnten im Schadensfall zweideutig sein?
  • Stimmt der Vertrag mit dem Antrag überein?
  • Stimmt der Vertrag mit den Absprachen überein?


Ein weiterer Nachteil bei der Zusammenarbeit mit einem Versicherungsvertreter ist der Schadensfall. Ist der Schadensfall nicht eindeutig im Sinne der Versicherungsbedingungen anzusehen, ist der Versicherungsvertreter selbstverständlich verpflichtet alle bekannte Informationen im Interesse der Schadensabwehr an seinen Arbeitgeber weiter zu geben. Im Rahmen seiner persönlichen Betreuung (regelmäßige Betriebsbesichtigungen, vertrauliche Gespräche) hat er diese Informationen im Laufe der Jahre aufgebaut.

Unterschied zu Mehrfachvertreter/Mehrfachvermittler/Mehrfachagenten

Unterschied zu Mehrfachvermittler

Mehrfachvermittler bieten Ihren Kunden in der Regel eine Auswahl von mehreren Versicherungsgesellschaften. In der Rechtsstellung und somit auch in der Tätigkeit sind sie für jede Gesellschaft als Vertreter anzusehen. Sie arbeiten im Interesse und im Auftrag mehrerer Versicherungsgesellschaften, damit entfallen bei Ihnen ebenso die Prüfungspflichten des Versicherungsmaklers bei der Vertragsauswahl und Vermittlung.

EU-Vermittlerrichtlinie 2007

Erweiterung der Pflichten des Versicherungsmaklers durch die EU-Vermittlerrichtlinie


Im Rahmen der Vermittlerrichtlinie wurde für Vertreter und Makler folgende Ergänzungen umgesetzt:

  • Eintragung Register bei IHK
  • Verbindliche Berufshaftpflichtversicherung
  • Erweiterte Dokumentationspflicht
  • Sachkundeprüfung

                                

Beratung und Vermittlung von Investmentfonds

Grundsätzlich beraten und vermitteln wir alle in Deutschland zugelassen Investmentfonds und ETF’s auf Basis unserer Zulassung gemäß § 34 f) Absatz 1 Satz 1. Ebenso vermitteln wir fondsgebundene Vermögensverwaltungen. Kurz zusammen gefasst:

  • H&K verfügt für die vorgenannten Dienstleistungen über die erforderlichen Erlaubnisse gemäß § 34f der Gewerbeordnung. Es erfolgt keine Beratung/Vermittlung zu sonstigen Finanzinstrumenten d.h. Einzelwerten wie insbesondere Aktien oder Zertifikaten. Die Produktauswahl ist beschränkt auf das Fondsangebot (inkl. ETF) der depotführenden Bank des Kunden.
  • H&K wird sich kein Eigentum oder Besitz an Kundengeldern oder Finanzinstrumenten verschaffen. Der Geld- und Zahlungsverkehr erfolgt über das Konto und/oder Depot des Kunden.
  • H&K hat beim Kauf/Verkauf der Kapitalanlagen keinen eigenen Ermessensspielraum. Käufe und Verkäufe werden von der Depotbank nur auf Kundenweisung ausgeführt.
  • Die Vergütungsregelung (mittelbare Vergütung über Produktanbieter oder direkte Vergütung vom Kunden) bleibt den Vertragsparteien frei regelbar. Die mittelbare Vergütung ist frei von der gesetzlichen Mehrwertsteuer, die direkte Vergütung ist mehrwertsteuerpflichtig.
  • Die H&K bedient sich modernster EDV-Systeme. Die Kundendaten werden von den Depotbanken über spezialisierte Datenlieferanten aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Unsere Datenlieferanten sind die Fondsnet GmbH, die BCA AG und die Fondskonzept AG.

Sie haben Fragen? Wir beantworten sie Ihnen gerne.