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Die Maxime für 2017: „Wirtschaftsdaten vor Politik und Aktie vor Zins!“ Und trotzdem beschäftigt uns Herr Trump weiter …

Stand 21.01.2017

Rückblick:

Das Jahr 2016 war ein hochinteressantes Jahr. Zu Jahresbeginn war China im Fokus der Medien. Die vorhandenen Risiken der chinesischen Volkswirtschaft wurden plötzlich medial herausgestellt. Immobilienblase, Wandel von Produktion zu Dienstleistung, Wandel von verlängerter Werkbank zu Binnenmarkt, rückläufige Wachstumsraten (logisch bei zunehmender nominaler Basisgröße), Kreditblase …. Bereits seit Jahren geistert das Schlagwort „Harte Landung der chinesischen Wirtschaft“ durch die Medien. Diese Situation ist bekannt und stellt auch weiterhin ein großes Risiko dar. Allerdings ist das System China sehr erfolgreich und konnte auch 2016 mit besser als erwarteten Wirtschaftsdaten glänzen.
Die thematisierten Probleme in China hatten eine starke Auswirkung auf den DAX. Er fiel innerhalb von zwei Wochen von 10.700 Punkten auf 8.750 Punkte im Tiefststand am 19.01.2016. Anleger die gerade eingestiegen waren fanden sich in der Verlustzone wieder.
In den darauffolgenden Monaten folgten Terroranschläge, der BREXIT, Herr Erdogan, Herr Trump und die Quasi-Abwahl Renzis in Italien. Trotz all diesen Negativbotschaften und zum Teil politischen Erdbeben, der DAX blieb stabil zwischen 10.000 und 10.700 Punkten. Als dann im Dezember Ruhe eingekehrt war, stieg der DAX um 8,5 % auf 11.600 Punkte. Das Jahr endete somit mit einem Plus von 6,9 % im DAX.
Es scheint, dass politische Themen die Börsen zwar bremsen können, aber derzeit nicht zu starken Kursrückgängen führen. Das ermuntert für das Jahr 2017.


Stand Deutschland/Europa heute: Gefühlt schlecht, was sagen jedoch die Fakten?

Positiv:

  • die europäische Inflation kommt in Schwung! +1,1 % Die deutschen Verbraucherpreise steigen im Jahresvergleich um 1,7 %.
  • Mit steigender Inflation werden die (Staats-) Schulden weniger wert.
  • Mit steigender Inflation kann auch der Zins wieder steigen
  • Die EZB hält die Zinsen künstlich niedrig und unterstützt somit die schwächeren EU-Länder bei der Finanzierung. Somit steigen die Verkaufszahlen unserer Unternehmen im EU-Binnenmarkt weiter. Gut für deutsche Firmen. Gut für Aktien.
  • Euro notiert weiterhin unterhalb der Kaufkraftparität. Vergleicht man den Preis für Lebensmittel, dann müsste der Euro bei 1,25 -1,30 gegen den US-Dollar liegen. Der schwache Euro fördert unsere Exportchancen deutlich. Sogar Straffzölle von Herrn Trump wären somit leicht zu finanzieren.
  • der IFO-Geschäftslageindex liegt mit 116,6 Punkten auf dem dritthöchsten Stand seit 10 Jahren. Das gilt auch für das Geschäftsklima mit 111,0 Punkten. Die Industrieproduktion erreicht historische Spitzenwerte, der Einzelhandel zeigt sich stabil. In Deutschland gibt es Mangel an Facharbeitern, nahezu alle Arbeitsplätze sind besetzt. Die Kapazitäten sind ausgelastet.
  • Das Baugewerbe ist im absoluten Höhenflug. Dank des Flüchtlingszustroms werden wohl auch die nächsten Jahre für die Handwerker golden bleiben.
  • Die Weltbank schätzt die Welt-Konjunktur in 2017 besser ein als in 2017. Der globale Managerindex von JPM liegt auf einem Dreijahreshoch. Weltweit betrachten die Manager die Geschäftsaussichten ihrer Firmen somit sehr positiv. Das Exportland Deutschland kann sich freuen.
  • Die Arbeitslosenquote in Spanien und Frankreich gehen weiter zurück. Spanien hat in 4 Jahren 1 Million Arbeitslose abgebaut! Rekord.
  • Irlands Produktion stieg 2016 um 16 % an.
  • Der DAX ist aktuell mit einem KGV von 13,5 einer der billigsten Aktienmärkte der Welt nach dem HANG Seng (Hongkong/China). Der Gewinn-DAX (der rechnerisch durchschnittliche Kurswert auf Basis der aktuellen Gewinne) liegt derzeit bei 12.000 Punkten.
  • Herr Trump scheint ein entspanntes Verhältnis mit Russland aufbauen zu wollen. Machen da die europäischen Sanktionen gegen Russland noch Sinn? Überhaupt hatten diese nur kurzfristige Wirkung. Russland verkauft nun sein Öl und sein Gas nach Asien. Da hat Europa gar nichts von. Eine Auflockerung der Subventionen wird das europäische BSP nach oben drücken, gut vor Allem für deutsche Unternehmen.
  • Das Thema der großen Rotation (siehe früherer Artikel) könnte in 2017 greifen. Mit der Zinswende verlieren Anleihen an Wert. Die Anleger flüchten in die Sachwerte.


Negativ:

  • Das Verbrauchervertrauen liegt in der Eurozone größtenteils im Minus. Einzig die Finnen, Dänen und die Niederländer strahlen großes Vertrauen aus, ansonsten sieht der Verbraucher seine wirtschaftliche Lage in der Zukunft eher negativ. Zumindest ist die Tendenz positiv.
  • Populisten kommen an die Macht.
  • Die Schuldenproblematik. Die Schulden der Welt sind seit der Finanzkrise weiter angestiegen! Kreditbasierter Konsum ist problematisch. Derzeit kein Thema durch die starken Zentralbanken, muss man jedoch immer weiter beachten.
  • Die Niedrigzinsthematik
  • Altersarmut wegen fehlender Zinsquelle
  • Risiken bei den privaten Rentenversicherern
  • Welche Folgen hat der BREXIT? Das Thema wird uns noch beschäftigen. Aktuell steht der Umzug der Bankbranche an. Gespräche zwischen den Banken und der britischen Premierministerin laufen. Frau May wird sich so Einiges anhören dürfen. Wir wären nicht überrascht, wenn GB nach genauer Analyse der Situation den EXIT vom BREXIT in 2017 vorbereitet.
  • Italien bleibt ein Problemkind in der EU. Selbst gespalten und demokratisch kaum führbar.
  • Europa ist overbanked. Es gibt zu viele Bankangestellte und zu viele Banken.
  • Wir sehen die grundlegende Wirtschaftsstruktur in den USA als schwach an. Wir hoffen auf eine Verbesserung durch Herrn Trump.
  • Die Zahl der Sozialempfänger hat sich deutlich erhöht
  • Die Löhne wollen einfach nicht richtig ansteigen
  • Die Schulden im Privatsektor sind angestiegen
  • Die Schulden des Staates steigen wohl weiter an
  • Der Dollar ist stark und erschwert den Export von Gütern
  • Die Arbeitslosenzahlen sind geschönt
  • Die Kluft zwischen arm und reich sehr groß

Summery und Ausblick: Schon lange nicht mehr war der Ausblick für Aktien so positiv!

  • Das Weltwachstum, die Investitionen steigen und die Zinsen sind niedrig.
  • Die Chancen überwiegen ganz klar die Risiken.
  • Unterbewertete europäische Aktien warten auf die fällige Nachbewertung.
  • Solange der Euro so niedrig bewertet ist, haben alle Unternehmen in der Eurozone riesige Vorteile.
  • Die Bankenrestrukturierung schreitet voran.
  • Der europäische Binnenmarkt ist sehr solide, insbesondere sind die Verbraucher und die Unternehmen in Europa nicht verschuldet. Der Konsum wird erwirtschaftet. Die EU-Länder verbessern stetig ihre Strukturen (Spanien, Irland, Griechenland, Frankreich). Ausnahme Italien.
  • Die USA wird wohl auch auf Sicht der nächsten 2-3 Jahre nicht in eine Krise stürzen. Im Gegenteil, die geplanten Investitionen steigern die Weltwirtschaft.
  • Die Zinswende befeuert den DAX.


Unsere Prognose:

  • DAX nimmt nochmals Fahrt Richtung 14.500 Punkten auf. Das Jahr 2016 war nur eine politisch bedingte Pause in der DAX Ralley in Richtung fairer Wert im Vergleich zu anderen Anlageklassen.
  • Sichere Zinspapiere werden angesichts der beginnenden Zinswende keine positive Performance abliefern. Die geringen Zinsen werden von Kursverlusten aufgefressen. Der REX geht erstmals seit 30 Jahren ins Minus.
  • Gold steigt weiter. Die Verschuldung der USA nimmt zu. Herr Trump hat keine Angst vor Schulden. Somit steigt der Goldpreis mittelfristig unweigerlich.

 

Gute Wirtschaftsdaten, schlechte Stimmung

Hin und Her

14.06.2016

Die Saison 2016 hat gute Dividendenerträge gebracht. Die Unternehmen weisen stabile Ergebnisse aus. Der Ifo-Geschäftsklimaindex bleibt ebenfalls stabil im sehr positiven Bereich. Er befindet sich aktuell bei 107,7 Punkten! Die Baubranche erlebt derzeit die beste Zeit seit 30 Jahren. Die Industrieproduktion wächst im Mai um unerwartete 1,1 % in Europa.

Wo bitte ist die Krise?

Die deutschen Anleger bleiben weiterhin ängstlich und stecken im unverzinslichen Tagesgeld fest. Das politische Jahr 2016 (Brexit, Wahlen in Europa, Trumptriumph bei den Vorwahlen, Türkei, Syrien, Anschläge, ...) hält das Angstgefühl hoch.

Derzeit ist Brexit-Zeit.

"Die Experten" übertreffen sich mit immerneuen Auswirkungen rund um den möglichen Brexit. Dabei verkennen viele, dass Großbritannien über 40 % seiner Waren nach Europa exportiert. Ebenso, dass Großbritannien hoch verschuldet ist. Europa wäre ein wirtschaftlicher Gewinner des Brexits! Unterm Strich würden die Wirtschaftsbeziehungen nicht leiden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen bleiben somit mit oder ohne Brexit recht übersichtlich.

Wir bauen darauf, dass politische Börsen kurze Beine haben. An unserem fairen Preis von aktuell ca. 11.000 Punkten beim DAX halten wir fest. Kurse nahe von 9.200 Punkten sind definitiv erste vorsichtige Nachkaufkurse.

DAX hat aktuelle Situation gut überstanden!

Stand 15.10 2015

Soft oder Hard-Landing in China?

Schwer zu sagen. Jedenfalls scheint sich in China eine Konsolidierung abzuzeichnen. Eigentlich eine sehr schlechte Nachricht für die exportorientierte deutsche Wirtschaft. Allerdings hat diese in der Zwischenzeit in den USA und in Europa die mögliche Chinaausfälle bereits ausgeglichen. Die deutschen Unternehmen scheinen der Zeit voraus zu sein.

VW-Krise?

Die deutschen Autobauer hatten sich gerade von China-Schock erholt, kommt schon der nächste Schock. Die Kurse gaben nochmals nach, aber fielen nicht ins Bodenlose. Daimler und BMW bleiben günstig bewertet, aber stabil.

Russlandkrise?

BASF hatte und hat unter dem Ost-West-Konflikt zu leiden. Allerdings bleiben die BASF'ler unbeirrt auf Kurs und festigen die hohen Dividendenzahlen mit einem Effizienzprogramm für die nächsten Jahre.

Finanz- und Bankenkrise?

Ja, die deutschen Banken haben immer noch uner der (selbstverschuldeten) Mutter aller Krisen zu leiden. Die Kurse sind tief im Keller. Auch die Versicherungen werden von der Finanzkrise ausgehenden Null-Zins-Politik in starke Bedrängnis gebracht. Auch deren Kurse sind im Dauertief.

Atomausstieg?

Die Versorger befinden sich weiterhin im Existenzkampf. Sie notieren weit unter Buchwert.

Und trotz aller Krisen steht der DAX bei 10.100 Punkten!

Viele Unternehmen aus dem DAX sind aus obigen Gründen niedrig bewertet. Das Potential nach oben ist daher im DAX offensichtlich vorhanden.

 

DAX fliegt Richtung 14.500 Punkten in den nächsten 12 Monaten

Griechenland bestimmt die Schlagzeilen, aber wie geht es eigentlich der Wirtschaft? Ein Blick in die Welt:

USA

Mai 2015: Die USA vermelden einen neuen Rekord bei den Neubauten im Immobiliensektor. Die Auftragseingänge für langlebige Güter stiegen im Mai wieder an und deuten gemeinsam mit dem gestiegenen Einkaufsmanagerindex auf ein gutes Jahr 2015 hin. Auch der private Konsum springt angesichts der rückläufigen Arbeitslosenquote an. Die sollte die Kerninflationsrate in die von der FED gewünschte Richtung bringen und den Zinsanstieg auslösen.
Alles nach Plan!

China

Kämpft mit den Problemen einer ehemals rein wachstumsbezogen Wirtschaftspolitik. Allerdings hat Premiermister Li Keqiang noch etliche Pfeile im Köcher. Neben dem Großprojekt Seidenstraße und der Liberalisierung des Renmimbi auf der langfristigen Maßnahmenseite geben insbesondere Stimuli am Immobilienmarkt kurzfristig ordentliche Wachstumsergebnisse.
Das Wachstum schrumpft langsam, aber auf hohem Niveau! Die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Regierung sind gut durchdacht.

Europa

Das Sorgenkind von 2009 hat Hausaufgaben gemacht! Es herrscht durchaus Zuversicht in Europa. Unternehmen aus Spanien, Portugal und Irland haben sich in den letzten zwei Jahren entschuldet und trotzdem Wachstum und Investitionen verzeichnet. Überhaupt liegen die Investitionen in Europa immer noch hinter dem Jahr 2007 zurück. Da ist großes Potential für Europa zu verzeichnen. Der gefallene Euro und der gesunkene Ölpreis wirken wie ein riesiges Gewinnsteigerungs- und Investitionsprogramm. Aktuell sogar gute Nachrichten aus Italien! Die Investitionstätigkeit nimmt auch dort zu. Die Banken verleihen wieder Kredite. Der private Konsum bleibt ein Stabilisierungsfaktor in Europa. Gestiegene Löhne, sowie das Jobwachstum in Spanien führen zu einer stabilen Nachfrage nach Konsumgütern. Unser Export wird sogar auf hohem Niveau gesteigert!
Trotz Griechenland und Russlandkonflikt gut in Schuss. Könnte also sogar noch besser sein!

Schwellenländer

Indien hui und Brasilien pfui! Die beiden Länder zeigen den Einfluss der Wirtschaftspolitik eindringlich auf. Allerdings muss man erwähnen, dass die Energiepreise für beide Länder sehr gegensätzlich wirken. Das Wachstum in Indien könnte sich für die nächsten Jahre als wichtiger Beitrag zum Weltwirtschaftswachstum erweisen.
Sehr unterschiedliche Entwicklungen.

Weder positiv noch negativ für die Weltwirtschaft.

 

Fazit:

Angesichts obiger Situation steigert sich das Wachstum 2015 weltweit um ca. 0,3 % (von 3,5 % auf 3,8 %). Dem exportorientierten DAX sollte dieser Rückenwind auf 14.500 Punkte innerhalb der nächsten 12 Monate heben.


Was bewegt uns am Finanzmarkt?

  • Griechenland. Die Chefvolkswirte der Landesbanken empfehlen der Politik den Grexit. Die Amerikaner wollen jedoch Griechenland als strategischen Punkt für den Nahen Osten unbedingt so nah wie möglich an sich binden. Zahlen werden jedoch wir Europäer. Fazit: Griechenland wird aus strategischen Gründen weiter bedient. Es stellt sich nur die Frage, wie man die Kosten so gering wie möglich hält. Mittelfristig hat Griechenland somit keinen Einfluss auf die Märkte.
  • Anleihenblase. Die institutionellen Anleger achten verstärkt auf liquide Anleihen. Die Manager wollen nicht wie 2009 und 2013 in illiquide Unternehmensanleihen investiert sein. Die Nervosität steigt an!
  • Die FED erhöht in Kürze die Zinsen. Der Druck auf Schwellenländeranleihen kann deutlich zunehmen. Die BoE wird nach kurzer Verzögerung folgen.
  • Versicherungsgarantien werden voraussichtlich in den nächsten Jahren rückwirkend aufgehoben. Einige Versicherer in Europa (allen voran in Frankreich und in Deutschland) sind voraussichtlich ab 2020 nicht mehr in der Lage ihre Garantien zu leisten. Dann greift § 89 VAG und das Aufsichtsamt reduziert die bestehenden Garantien. Der Verkaufsdruck könnte die lang anhaltende Anleihenblase zum Platzen bringen.
  • Der DAX läuft den deutschen Anlegern davon. Die Liquidität auf den Festgeldern hat weiter zugenommen. Ausländer (Angelsachsen) investieren verstärkt im DAX, Deutsche schauen zu und warten auf einen Crash der wohl auf absehbare Zeit nicht folgt.
  • Immobilienblase 2020. Mietrenditen werden schon gar nicht mehr kalkuliert. Jeder hofft auf Wertsteigerung.
  • Der Streit Russland/USA, der über die Euroländer ausgetragen wird ist weiterhin das größte Geopolitische Risiko für die Weltwirtschaft. Der daraus folgende russische Vertrauensverlust wird die wirtschaftliche Orientierung Russlands nach Osten verstärken und auf lange Zeit die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland einschränken.


Auswirkungen auf die Märkte

  • Dollar sollte in Kürze Parität erreichen.
  • Auch das Pfund steigt weiter an.
  • US-Aktien haben geringeres Potential, weil sie deutlich teurer sind. Allerdings profitieren Euroanleger vom starken Dollar.
  • Europäische Aktien sollten um ca. 20 % zulegen. DAX liegt in den nächsten 12 Monaten bei 14.500 Punkten.
  • Unternehmensanleihen bleiben interessant, jedoch deutet sich für Ende 2016 die Spitze bereits an.
  • Am Interessantesten im Anleihesegment sind inflationsgebundene Anleihen. Diese profitieren vom Anstieg der Inflationserwartungen. Jetzt kaufen!
  • Wegen der starken Wirtschaft in Indien könnte die Nachfrage nach Gold steigen. Allerdings sehe ich keine Auswirkungen in den nächsten Monaten.

Neckarsulm 02.07.2015

Wir sehen Europa positiver!

Die aktuellen Prognosen für das Wachstum 2015 in Europa sehen eher düster aus. Hierzu empfehlen wir den Artikel aus Der Welt „Europa gefährdet Wachstum der Weltwirtschaft“. Die OECD hat ihre Prognose 2015 für den Euroraum auf 1,1 % mehr als halbiert. Größter Verlierer: Deutschland. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier. Wir können uns dieser negativen Prognose einfach nicht anschließen. Wir finden, dass folgende positive Faktoren zu gering gewichtet sind:

Vorteile durch den schwächeren Euro

  • Vorteile durch den niedrigen Ölpreis
  • Investitionsstau wegen Erhöhung der Cash-Reserve beginnt sich zu lösen
  • Starke Bilanzen der Unternehmen
  • Banken haben sich gut erholt

Daher schätzen wir die Entwicklung der europäischen Wirtschaft und somit auch der Unternehmensgewinne deutlich positiver als der Markt ein. Sollten wir richtig liegen, ergibt sich Potenzial für Kurssteigerungen.

NSU, 28.11.2014

Notenbanken machen den Weg frei

12.000 Punkte neue Zielmarke; der Zug fährt immer schneller

Es gibt viele Argumente für einen fallenden DAX. Es gibt große Ängste vor einer neuen Euro-Schuldenkrise, vor einem kalten Krieg mit Russland, ... , aber das Jahr 2015 wird das Jahr der Aktie!

Warum?

  • Die Märkte bewerten die Aktien nun nicht mehr nach den alten Preisen! Bislang (20 Jahre) wurden die Gewinne der Zukunft mit einem Zins von 5 % abgezinst. Daraus ergab sich ein "fairer Wert". Nun ist jedoch klar: 2,5 % ist schon hoch gegriffen. Damit ändern sich die fairen Werte um 20 % - 30 % nach oben.
  • Die Dividenden liegen weit oberhalb des Zinses! Selb bei einem DAX von 20.000 Punkten wären die Dividenden noch attraktiv!
  • Wir haben mit der EZB eine nunmehr eine politische Zentralbank. Die nächsten 3 Jahre kann nichts passieren, solange hält meiner Ansicht nach die Munition der EZB. Folgen jedoch keine strukturellen Änderungen (wie die Agenda 2010), dann wird es dunkel im Euroland.


Aber jetzt profitieren wir erst einmal von der Lage der Dinge und die ist vorgegeben. Starke Schwankungen bei starkem Anstieg der Aktienpreise.

NSU, 18.11.2014

DAX-Korrektur durch politische Börse

10 % Rückgang nach Höchststand

Ausgelöst durch die Ukraine-Krise schrumpft die Wirtschaft Europas im zweiten Quartal. Da andere Länder, insbesondere China und die USA, attraktiver erscheinen fließt das Kapital aus dem DAX ab. Bei 8.400 Punkten sollte jedoch ein Boden für diese politische Börse vorhanden sein. Klarer Kauf ab diesem Zeitpunkt!

Kommentar zur Ukrainekrise:

Es waren amerikanische Milliarden, die die Revolution in der Ukraine am Leben hielten. Es waren Amerikaner, die die neue Regierung mit Geld ausstatteten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Eurozone gerade in herausragender Manier die Finanzkrise überwunden. Nun ist Europa durch die USA zu einem miesen Zeitpunkt in einen Konflikt mit einem wichtigen Handelspartner geraten. Ich bin mir nicht sicher, wie weit dies geplant war.

Stand: 10.10.2014

DAX-Höchststand täuscht die Anleger

Die multimediale Berichterstattung über den DAX kann zu falschen Schlüssen und somit zu falschen Entscheidungen bei Anlegern führen. Mit dem Ziel einer ausgewogenen Darstellung und einer realistischen Bewertung haben wir für Sie in nachfolgenden Artikeln die häufigsten medial verursachten Fehleinschätzungen dargestellt und mit Fakten widerlegt:

Stand 22.07.2014

Fehleinschätzung 1: Zu hohe Erwartungen an die Rendite 2014

Aber,

  • Es ist in 2014 nicht viel passiert! Keine Zinsen, keine DAX-Rendite (Dividenden werden bekanntlich im DAX eingerechnet)
  • Der DAX begann mit 9598,5 Punkten das Jahr 2014. Der Jahreshöchststand betrug 10.029 Punkte. Aktuell steht der DAX bei 9.666,3 Punkten.
  • Der höchste Anstieg auf Jahresbasis betrug gerade mal 4,5 % in über 5 Monaten!
  • Der höchste Tagesanstieg betrug 1,47 % am 17.03.
  • Der höchste Tagesverlust immerhin - 2,6 % am 24.01.
  • Aktuell (22.07.) liegt der DAX auf Jahressicht 2014 mit 0,7 % im Plus.
Fehleinschätzung 2: Die Aktien sind so teuer wie nie zuvor

Aber,

  • Der DAX Performance-Index rechnet Dividenden mit ein! Um die reine Steigerung der Vermögenswerte zu bemessen gibt es den DAX Kursindex DAXK. Er rechnet die Dividenden nicht mit ein. Im normalen DAX  sind 4.600 Punkte Dividende der letzten 30 Jahre hinzu gerechnet! Damit kann der DAX keinen Hinweis auf Unternehmensbewertungen mehr liefern. Deshalb gibt es den DAXK.
  • Der DAXK begann das Jahr 2014 bei 5.076,29 Punkten. Der Jahreshöchststand betrug 5.159 Punkte am 03.07.2014.
  • Der aktuelle Stand des DAXK liegt bei 4.973 Punkten. Er liegt aktuell auf Jahressicht mit 2,03 % im Minus.
  • Die Bewertungen sind historisch gesehen noch deutlich unter dem Höchststand von 2000 in Höhe von 6.266 Punkten!
  • Die Inflation muss man bei Aktien (Sachwerte) ebenfalls einberechnen. Unter Einbezug der Inflation unter mit Abzug der Dividenden liegen die heutigen Kurse noch 50 % unter den Höchstkursen von 2000.
Fehleinschätzung 3: Der Einstieg in den Aktienmarkt ist aktuell risikoreich und teuer

Aber,

  • Der Kauf von Aktien ist immer risikoreich! Es gibt immer Kriege, Betrügereien, Systemprobleme, Krisen, ... .
  • Die Schwankungsbreite, das Auf und Ab, bei den Kursen ist in 2014 verschwunden. Diese Schwankungsbreite misst der Volatilitätsindex VDAX.  
  • Der VDAX erreichte am 04.07.2014 mit 10,8 % den niedrigsten Wert seit Beginn an (1998).
  • Momentan liegen wir mit 15 % immer noch deutlich unter dem historischen Schnitt von 20 %.
  • Die aktuelle Tendenz im VDAX ist steigend.
  • Mathematisch gesehen, ist das gemessene Risiko deutlich niedriger als das gefühlte Risiko.
Unsere Einschätzung über teuer und billig

Bewertung des DAX

Nach unserer Einschätzung (02.07.2015) sind Kurse unterhalb von 10.000 Punkten mittelfristig Kaufkurse. Zwischen 10.000 und 14.000 Punkten ist eine Range von „Kann man noch kaufen“, ab 14.000 Punkten wird der Markt teuer.

Sie haben Fragen? Wir beantworten sie Ihnen gerne.